Über meine Arbeit

Work in Progress Antike wie zeitgenössische bildende Kunst waren integrierender Bestandteil meiner Kindheit und Jugend. Neben den Werken der klassischen Moderne beeindruckten mich immer wieder archaische Artefakte z.B. in völkerkundlichen Museen. Die in solchen oft spirituell besetzten Objekten gebundene Energie fasziniert mich bis heute. Sie gründet u. a. auf der kollektiven Verbundenheit von Hersteller und Benutzer. Solche Gestaltungen sind authentische Zeugen allgegenwärtiger Urthemen der Menschheit.

Meine Arbeiten haben ihren Ursprung in einer weiter greifenden Idee und dem Versuch dem unsagbarem Gestalt zu geben. Deshalb ist die Materie ihrer Ausführung nicht vorbestimmt. Meine professionelle Definition bestimmt sich daher lediglich durch mein Anliegen und die daraus resultierenden Ideen.
Eine wichtige Intention bleibt, „gewöhnliche Dinge“ energetisch derart aufzuladen, dass sie durch ihre Präsenz und Strahlkraft nähren.

Andreas Schneider



Andreas Schneider

1948 Geboren in Zürich
1964-67 Kunstgewerbeschule Zürich (Vorkurs, Klasse F+F)
1969-75 Arbeiten als Grafiker und Illustrator
1976-79 Schulen für Gestaltung Zürich und Bern (Weiterbildung Keramik)

Seit 1978 eigenes Atelier RABIUSLA
Seit 1979 Ausstellungen in Europa, Japan und USA
Seit 1980 temporäre Lehrtätigkeit für VSHZ, SFGB+B, CCA, SF, USA.
Seit 2003 Workshops für die ETH Zürich (Cortona-Woche)
2001-2002 Studienaufenthalt in USA, (Stein- und Holzbildhauerei)
1998-2004 co-Präsident swissceramics ASK/VSK

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen:
Museum Veste Coburg, BRD, The Museum of Fine Arts, Houston, Texas, USA
Musée Ariana, Genf